Flavonoide Ernährung

Flavonoide sind für die rote, blaue, gelbe und auch violette Farbe von vielen Pflanzen verantwortlich. Diese Nährstoffe verstecken sich häufig unter den Schalen oder Randschichten von vielen Obst- und Gemüsesorten. Daher sollte man bei der Zubereitung von Lebensmitteln wenn möglich das Schälen vermeiden, um die Flavonoide zu erhalten.

In welchen Lebensmitteln stecken besonders viel Flavonoide? Diese Inhaltsstoffe finden sich zahlreich in Obstsorten wie

  • Äpfeln,
  • Trauben, 
  • Kirschen
  • Beeren
  • Birnen
  • oder Pflaumen.

Doch nicht nur Obst enthält diese Nährstoffe. Auch Auberginen, Grünkohl oder Zwiebeln haben besonders viel davon und verdanken unter anderem auch dadurch den Ruf als besonders gesundes Gemüse. Auch in unscheinbaren Lebensmitteln, in denen man Flavonoide niemals erwartet, finden sie sich doch in großer Anzahl. Große Flavonoid-Lieferanten sind nämlich auch Genussmittel wie Tee, Kakao oder Schokolade. Somit sind sie nicht nur Genuss und Balsam für die Seele sondern auch ein echter Gesundheitstipp.

Um den gesundheitlichen Nutzen von Flavonoiden zu erhalten, ist es wichtig, viel von den Lebensmitteln, die diesen Nährstoff enthalten, täglich zu sich zu nehmen. Der Speiseplan sollte deswegen viel Obst und Gemüse beinhalten. Jeder Mensch sollte nach einer Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. täglich mindestens fünf kleine Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen. Dadurch werden dem Körper nicht nur die lebensnotwendigen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zugeführt, sondern auch automatisch viele sekundäre Pflanzenstoffe, wie eben auch die Flavonoide. Kleine Snacks oder Fertiggerichte sind jedoch arm an eben diesen wichtigen Inhaltsstoffen und sollten daher nur gelegentlich gegessen werden.

Daneben sollte man lieber eine Kanne mit grünen oder schwarzen Tee trinken, anstatt zu Cola, Fanta und Co. zu greifen. Ebenso sollte man abends eher ein Glas Rotwein trinken, anstatt sich für ein Bier zu entscheiden, da in den roten Schalen der Trauben sehr viel von den herz- und gefäßschützenden Flavonoiden enthalten sind.

Kaffee: gut für den Körper

Was so gut für die Seele ist, kann ja schließlich nur gut für den Körper sein: Wissenschaftler haben die positiven Effekte von Kaffee jetzt bestätigt. Frauen reduzieren demnach mit einer Tasse Kaffee am Tag ihr Darmkrebsrisiko. Außerdem wird dem Kaffee nachgesagt, Alzheimer zu vermindern, Hautkrebs einzudämmen und Gicht zu heilen.

Von wegen, er sei schlecht für unseren Körper! Kaffee wurde von Wissenschaftlern als kleiner Alleskönner entdeckt. Sie haben bereits auf unserer Seite von den facettenreichen positiven Effekten der Flavonoide lesen können: Es sind in der Tat auch die sekundären Pflanzenstoffe, die den Kaffee zum Heilgetränk werden lassen. Und noch mehr: Kaffee soll sogar die Produktion von Serotin anregen und die sexuelle Lust steigern!

Also, wenn das mal kein Grund ist, loszuziehen und sich einen Kaffeevollautomaten zuzulegen. Herzinfarkt, Fehlgeburten, Diabetes? – Alle diese üblen Krankheitsbildern werden jetzt widerlegt. Dennoch muss man als Kaffeegenießer darauf achten, dass man sich nicht zuviel des Guten gönnt: Das ist wie mit Allem: Weniger ist mehr! Bei der Diskussion um Kaffeegenuss geht es immer um den Koffeingehalt, der je nach Kaffeesorte und Brühart variiert. Man darf des Weiteren nicht außer Acht lassen, dass Kaffee je von Körper zu Körper unterschiedlich wirkt. Daher sollte man nicht verallgemeinern, dass Kaffee für jeden dieselben positiven Effekte mit sich bringt. Drei bis vier Tassen pro Tag gelten für den gesunden Körper jedoch als unbedenklich. Kaffezubehör sind damit als Werbeartikel ohne moralische Bedenken verwendbar.

Warum wurde Kaffee aber lange Zeit nachgesagt, dass er gesundheitsschädigend wirke? Steht uns etwa in Zukunft auch noch die Botschaft bevor, dass Fast Food schlank macht? Die Forschung bemängelt das methodische Vorgehen einzelner in der Vergangenheit getätigter Studien. Koffein werde bereits wenige Stunden nach der Aufnahme vom gesunden Körper vollständig abgebaut, so dass man sich auch keine Sorgen machen müsste, wenn mal einmal zu viele Tassen am Tag getrunken habe.

Achtung aber bei Schlafstörungen! Zuviel Kaffee kann den Schlaf beeinflussen, vor allem wenn er in den Abendstunden aufgenommen wird. Ihnen allen aber nun genussvolle Kaffeemomente!