Flavonoide im Apfel

Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe und von daher in allen Pflanzensorten vertreten. Als Blütenfarbstoffe locken sie Insekten wie Bienen und Hummeln an, die für die Fortpflanzung von Blumen und Bäumen unerlässlich sind. Vor allem Blüten aus den Farbspektren Orange, Rot und Blau sind häufig reich an Flavonoiden, im Gegensatz zu den meisten gelben Blüten. Flavonoide ziehen aber nicht nur Insekten an, sondern schrecken auch andere Tierarten ab. Sie sorgen dafür, dass Pflanzen eine Farbe annehmen, die auf pflanzenfressende Tiere eher unappetitlich wirkt.

Der Mensch und Flavonoide

Die meisten Menschen essen regelmäßig und viel Obst und Gemüse und nehmen daher viel Flavonoide auf. Vor allem rote Sorten wie Rotkohl, rote Beete, rote Trauben und Äpfel enthalten viel von dem Stoff. Wer nicht genug Auswahl hat, was frisches Obst angeht, kann auch getrocknete Äpfel kaufen. Wichtig ist nämlich vor allem die Schale, die bei den meisten Produkten dieser Art noch vorhanden ist. Flavonoide sorgen bei Äpfeln nämlich nicht nur für die leckere Farbe, sondern machen sie auch weniger anfällig für die Witterung. Daher finden sich in Schale (und Laub) die meisten Flavonoide.

Warum Flavonoide wichtig sind

Nicht nur dem Apfel, auch dem menschlichen Körper tun Flavonoide gut. Laut wissenschaftlicher Studien werden vor allem die Abwehrkräfte gestärkt, sodass wir weniger anfällig für Krankheiten sind. Aber auch um Krebserkrankungen vorzubeugen, soll sich der Verzehr von Flavonoiden eignen. Auf Herz und Kreislauf wirken sie selbstverständlich auch ziemlich positiv.

Flavonoide sind unterschiedlich, auch in ihren Wirkungen. Manche von ihnen sollen zusätzlich auch antibakteriell sein, so wird angenommen, dass die in Cranberries enthaltenen gut gegen Harnwegsinfektionen helfen. Unklar ist allerdings noch, was es mit speziellen Präparaten auf sich hat, die die Versorgung mit Flavonoiden sicherstellen sollen. Daher wird empfohlen, auf Früchte zurückzugreifen. Nicht zuletzt auch, weil die besser schmecken.