Flavonoide Schokolade

Schokolade zählt zu den Lebens- und Genussmitteln. Sie wird aus Kakaobohnen gemacht und in unterschiedlichen Formen angeboten. Die geschichtliche Entwicklung der Schokolade begann bereits im 12. Jahrhundert: Die Azteken unterwarfen damals die Tolteken und übernahmen ihre Kakaokultur. Für sie war die Kakaobohne so wertvoll, dass sie sie sogar als Zahlungsmittel verwendeten. Mit kaltem Wasser und Kakaogrieß zubereitet, entwickelten sie den ungesüßten Vorläufer der heutigen Schokolade, dass „Xocolatl“ (herbes Wasser).

Die Schokolade kommt in einer fast unüberschaubaren Qualitäts-, Formen- und Sortenvielalt im Handel vor. Dennoch gibt es eine grobe Einteilung der Schokolade:

  • Bitterschokolade
  • Milchschokolade
  • Weiße Schokolade

Die Bitterschokolade, auch Zartbitter-, Edel- oder Herrenschokolade genannt, wird ohne Zusatz von Milch hergestellt. Sie hat einen durchschnittlichen Kakaoanteil von 90%.  

Um Milchschokolade, auch Alpenmilch- oder Vollmilchschokolade genannt, herzustellen, wird der Schokolade Milch bzw. Milchprodukte hinzugefügt. Dadurch erhält sie einen süßeren Geschmack als Bitterschokolade.

Die weiße Schokolade enthält keine Kakaobestandteile. Sie wird ausschließlich aus Kakaobutter hergestellt und mit Zucker und Milch vermengt.

Schokolade ist laut Forschern durch den hohen Gehalt der antioxidativen Flavonoide sehr gesund und beugt beispielsweise Erkrankungen des Herzkreislaufsystems vor. Durch die Zugabe von Milch wird diesem positiven Effekt jedoch entgegengewirkt und größtenteils aufgehoben. Deshalb ist nur die dunkle Bitterschokolade wirklich gesund.

Der Flavonoidgehalt bei Bitterschokolade ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich und ist nicht immer mit dem Kakaogehalt assoziiert. Außerdem hängt der Gehalt auch von dem jeweiligen Herstellungsverfahren ab, da ein großer Teil der Flavonoide während dieses Vorgangs verloren geht.

Ein Stück dunkle Schokolade ist bereits ein guter Flavonoid-Lieferant. Studien ergaben, dass bereits 6,3 g jeden Tag über 18 Wochen den systolischen und diastolischen Blutdruck signifikant senken. Durch diesen positiven Effekt kommt es zu einer Verminderung des Schlaganfallrisikos und dem Risiko, an koronaren Herzerkrankungen zu erkranken. Jedoch sollte stets auf die richtige Menge geachtet werden. Das Hauptproblem beim Verzehr der Schokolade liegt im Gehalt an Kalorien, Fetten und Zucker und kann bei übermäßigen Genuss den gegenteiligen Effekt bewirken.

Nicht zu vergessen ist natürlich regelmäßiger Sport der sich noch immer am positivsten auf die Gesundheit auswirkt. Das sollte man auch den Kleinen schon vorleben. Gehen Sie doch einfach regelmäßig mit Ihren Kindern spazieren. Wenn den Kids das zu langweilig ist, machen Sie doch beispielsweise mal einen Ausflug mit einem Berg Kettcar,  dann kann man sich danach auch ein großes Stück Schokolade gönnen.